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Kohärentes IT Führungsmodell: Wer vorsorgt, muss nicht restrukturieren

Längst gehört IT Management zu einer ausgereiften Managementdisziplin. Dennoch bleibt die Umsetzung von IT Strategien und Plänen oftmals schwierig da dies eine besondere Herausforderung darstellt: Entscheidungsverantwortung und Ressourcen zur Leistungserbringung sind hier zumeist zentral als auch dezentral organisiert, gesetzliche Auflagen, Technologien und Liefermodelle ändern sich stetig. Themen wie Social Media, Mobile Computing, Big Data, Cloud und Security lassen das Entscheidungskarussell schneller drehen, IT Führung muss immer effektiver werden.

Der Ruf nach kompletter Zuständigkeit für alle benötigten Ressourcen durch Zentralisierung wird hier oft laut, um die Verantwortung für das IT Lieferergebnis übernehmen zu können. Dies ist jedoch aus Sicht der Geschäftsbereiche meist unrealistisch. Muss also alles grundsätzlich ‚hart‘ verdrahtet, sprich disziplinarisch geführt werden, um umsetzbar zu sein?

Der Fachbeitrag von dewey & partner in der Computerwoche (Link: http://www.computerwoche.de/a/wer-vorsorgt-muss-nicht-restrukturieren,2547177 ) beschreibt einen realistischeren Weg zu einem effektiven IT Führungsmodell bestehend aus einer ‚hart verdrahteten‘ Aufbauorganisation und einer ‚soft geregelten‘ Governance. Der jeweilige Arbeitspunkt sollte aus der Unternehmensstrategie und der IT Strategie abgeleitet werden. Das Ergebnis darf in allen wesentlichen Belangen des IT Managements keine Führungslücken beinhalten, Organisation und Governance müssen also gemeinsam betrachtet und entwickelt werden.

Gelingt dies, werden viele typische Probleme bereits im Ansatz vermieden, Restrukturierungsbedarfe verringern sich und Adjustagen sind einfacher möglich.