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Neuausrichtung des ältesten Werkzeugbauunternehmens in Deutschland

Der traditionelle Werkzeugbauer musste auf ein neues Geschäftsnormal eingestellt werden. Das Hauptabsatzsegment Automotive litt wie auch bei anderen weniger breit aufgestellten Werkzeugbauern unter dem Übergang zur Elektromobilität unter weniger Modellneuanläufen als auch reduzierter Kapazitätsausweitung der Kernkunden bei Automobilbauern und deren Zulieferern. Glücklicherweise war der Werkzeugbau durch seine lange Tradition in weiteren Anwendungssegmenten breit genug aufgestellt, um diese Zäsur im Automobilbereich mit einem tragfähigen Konzept zu überstehen und zu gestalten.

Das neue Normal wurde mit einem zukünftig erwarteten Absatzmix unterlegt und dazu der neue Kapazitätsbedarf ermittelt. Die Wertschöpfungstiefe wurde überprüft und adjustiert und Leistungscentren geschlossen. Planungsvorgehen und Prozesse wurden re-engineered und auf die Montage fokussiert. So konnten nicht nur die Kapazitäten auf das neue Normal angepasst werden, sondern auch der Ressourceneinsatz und deren Produktivität optimiert werden.

Das Umsetzungsprogramm umfasste 11 Teilprojekte mit 300 Ergebnismeilensteinen über 15 Monate. dp unterstützte das interne Transformationsteam noch im Aufbau der detaillierten Arbeitspläne sowie der Programmmanagementebene und übergab das Umsetzungsmanagement sodann an einen internen Manager.